tgo AG – Agroforst & Kurzumtriebsplantagen

Agroforst & KUP:
Ihr Land. Unsere Zukunft.

Kurzumtriebsplantagen verbinden nachhaltige Landwirtschaft mit aktiver CO₂-Bindung. Wir begleiten Sie von der Pflanzung bis zur Verwertung – ehrlich, verbindlich und transparent.

CO₂ CO₂ CO₂ O₂

ehrlich · verbindlich · transparent

Warum jetzt handeln?

Die Landwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen – wirtschaftlich und ökologisch.

Sinkende Margen

Steigende Betriebskosten bei stagnierenden Erzeugerpreisen setzen Landwirte unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck.

Klimawandel

Extremwetter, Dürreperioden und neue Schädlinge gefährden traditionelle Anbaumethoden und Ernteerträge zunehmend.

Regulierungsdruck

Immer strengere Umweltauflagen erfordern nachhaltige Alternativen, die sowohl profitabel als auch ökologisch sinnvoll sind.

Kurzumtriebsplantagen (KUP)

Schnellwachsende Pappeln und Weiden als nachhaltige Einkommensquelle und Klimaschutz.

Pappelplantage – Reihen von Pappeln auf landwirtschaftlicher Fläche

Schnelles Wachstum

Pappeln wachsen bis zu 3 Meter pro Jahr und binden dabei aktiv CO₂ aus der Atmosphäre.

Mehrfache Ernte

Alle 3–5 Jahre können die Bäume geerntet werden – der Wurzelstock treibt bis zu 6× neu aus.

Ökologischer Mehrwert

KUP-Flächen fördern Biodiversität, schützen vor Erosion und verbessern die Bodenqualität nachhaltig.

Zusätzliche Erlöse

Verkauf von Biomasse, CO₂-Zertifikaten und Pflanzenkohle schafft mehrere unabhängige Einkommensströme.

Konventionell vs. Agroforst

Konventionelle Landwirtschaft

  • Hoher Dünger- und Pestizideinsatz
  • Bodendegradation & Erosion
  • Wetterabhängige Erträge
  • Steigende Betriebskosten
  • Keine CO₂-Zertifikate
VS

Agroforstwirtschaft (KUP)

  • Minimaler Pflegeaufwand
  • Bodenverbesserung & Schutz
  • Stabile Erträge über Jahrzehnte
  • Förderungen & Prämien
  • Zusätzliche CO₂-Zertifikate-Erlöse

In 4 Schritten zum Agroforst

1

Beratung & Planung

Standortanalyse, Sortenauswahl und individuelle Konzepterstellung für Ihre Flächen.

2
Junge Bäume in einer Baumschule – Pflanzung von Stecklingen

Pflanzung

Professionelle Pflanzung mit bis zu 12.000 Stecklingen pro Hektar im Frühjahr.

3

Wachstum & Pflege

Minimale Pflege während der 3–5-jährigen Wachstumsphase – die Natur arbeitet für Sie.

4
Forstmaschine bei der Holzernte in einer Plantage

Ernte & Verwertung

Maschinelle Ernte, Biomasse-Verwertung und optionale Pyrolyse zu Pflanzenkohle.

Ihr Weg zum Agroforst

Monat 1–2

Erstberatung & Standortprüfung

Bodenanalyse, Flächenbewertung und Erstellung eines individuellen Anbaukonzepts.

Monat 3–4

Genehmigungen & Förderung

Beantragung von Fördermitteln und Einholung aller nötigen Genehmigungen.

Frühling

Pflanzung

Maschinelle Pflanzung der Stecklinge – ca. 8.000–12.000 pro Hektar.

Jahr 1–2

Etablierung & Monitoring

Unkrautkontrolle im ersten Jahr, danach minimaler Pflegeaufwand.

Jahr 3–5

Erste Ernte

Mechanisierte Ernte mit Feldhäcksler. Der Wurzelstock treibt erneut aus.

20+ Jahre

Langfristige Nutzung

Bis zu 6 Erntezyklen von einem Wurzelstock. Stabile Erträge über Jahrzehnte.

0 t
Trockenmasse / ha / Jahr
0 t
CO₂-Bindung / ha / Jahr
0+
Jahre Nutzungsdauer
0×
Erntezyklen pro Pflanzung

KUP-Varianten im Überblick

MerkmalMini-RotationMidi-RotationMaxi-Rotation
Umtriebszeit2–3 Jahre4–6 Jahre8–12 Jahre
Pflanzdichte8.000–15.000 /ha3.000–8.000 /ha1.000–2.500 /ha
ErnteverfahrenFeldhäckslerMäh-BündlerHarvester
ProduktHackschnitzelHackschnitzel / StangenStammholz
Trockenmasse/ha/a10–15 tatro8–12 tatro6–10 tatro
Ideal fürEnergieholz, HeizwerkeIndustrieholz, KWKWertholz, Bau

Berechnen Sie Ihr Potenzial

Ermitteln Sie die CO₂-Bindung und das Zertifikate-Potenzial Ihrer Fläche.

CO₂ pro Ernte (t)
CO₂ Gesamt (t)
CO₂ pro Jahr (t)
Zertifikate gesamt
Zertifikatswert (€)
CO₂-Äquivalent (Personen/a)

Dreifache Einkommensströme

Diversifizieren Sie Ihr Einkommen mit drei unabhängigen Verwertungspfaden.

Holzhackschnitzel – Biomasse aus Kurzumtriebsplantagen

Biomasse & Hackschnitzel

Direktvermarktung an Heizwerke und Industrieabnehmer. Stabile Nachfrage durch Energiewende.

CO₂-Zertifikate

Verifizierte Zertifikate durch nachgewiesene CO₂-Bindung. Wachsender Markt mit steigenden Preisen.

Pflanzenkohle (Biochar)

Pyrolyse-Veredelung zu hochwertiger Pflanzenkohle – als Bodenverbesserer oder zur dauerhaften CO₂-Speicherung.

Fundiert durch Forschung

CO₂-Bindungsraten schnellwachsender Baumarten

Pappeln erreichen in Kurzumtriebsplantagen eine jährliche CO₂-Bindung von 15–25 t/ha, abhängig von Standort und Sorte.

Thünen-Institut für Waldökosysteme

Pflanzenkohle als Kohlenstoffsenke

Pflanzenkohle speichert Kohlenstoff für über 1.000 Jahre im Boden und verbessert gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit.

European Biochar Certificate (EBC)

Wirtschaftlichkeit von Kurzumtriebsplantagen

KUP erreichen bei optimaler Bewirtschaftung Deckungsbeiträge von 300–600 €/ha/a – ohne CO₂-Zertifikate-Erlöse.

FNR – Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Biodiversität in Agroforstsystemen

Agroforstsysteme steigern die Artenvielfalt um bis zu 50% im Vergleich zu konventionellen Ackerflächen.

Universität Freiburg – Forstökologie

FAQ

Welche Flächen eignen sich für KUP?

Grundsätzlich eignen sich alle Ackerflächen mit ausreichender Wasserversorgung. Auch Grenzertragsstandorte, Hanglagen und feuchte Böden kommen in Frage. Die Mindestfläche beträgt ca. 0,5 ha.

Wie hoch ist die Anfangsinvestition?

Die Pflanzkosten liegen bei 1.500–3.000 €/ha inklusive Stecklinge, Bodenvorbereitung und Pflanzung. Verschiedene Förderprogramme können bis zu 70% der Kosten abdecken.

Wann amortisiert sich die Investition?

In der Regel nach der zweiten Ernte, also nach 6–10 Jahren. Mit Fördermitteln und CO₂-Zertifikaten kann sich die Investition bereits nach der ersten Ernte rentieren.

Kann ich die Fläche wieder in Ackerland umwandeln?

Ja. Nach Rückbau der Wurzelstöcke (Fräsen) kann die Fläche vollständig wieder als Ackerland genutzt werden. KUP gilt als landwirtschaftliche Nutzung.

Welche Baumarten werden verwendet?

Hauptsächlich Hybridpappeln (Max-Sorten) und Weiden. Die Sortenauswahl erfolgt standortangepasst nach Boden, Klima und gewünschter Nutzung.

Wie funktionieren die CO₂-Zertifikate?

Die CO₂-Bindung wird durch unabhängige Prüfer verifiziert und in handelbare Zertifikate umgewandelt. Aktuell liegt der Preis bei ca. 40–80 €/Zertifikat (entspricht 1 t CO₂).

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